Um Himmels Willen

Gospel und Pop

Gesundheiterreger:

Singen tut irgendwie gut!

Wir kommen oft müde und abgeschlagen vom Tag in die Probe. So mancher hat zu Hause noch seine Couch rufen hören: „Leg dich hin, du bist zu müde um dich jetzt noch aufzuraffen.“

Jeder der dann doch kommt, erlebt das kleine Wunder: Beim ersten Ton beginnt die Müdigkeit zu verfliegen. Und nach der Probe ist jeder erfrischt und gut gelaunt.

Es ist wissenschaftlich erwiesen: Singen macht glücklich und stärkt die körperliche und seelische Gesundheit. Und gemeinsam mit anderen erst recht. Wir schütten Glücks- und Bindungshormone beim Singen aus, unser Körper schwingt und füllt sich mit Sauerstoff. Unser inneres Gleichgewicht wird hergestellt, unser Immunsystem gestärkt, unsere Laune erhellt!

Dazu kommt noch, dass gerade Gospel uns hilft, unser Glück zu teilen und über unser Leid hinwegzukommen. Nicht zu vergleichen mit den Menschen, die während der Sklaverei dem Gospel ihren Ursprung gaben, um ihr Leid besser ertragen zu können, aber die Lieder helfen uns heute noch.

Auch interessant ist, dass unser gesamtes Gehirn aktiv ist, ohne dass wir es als anstrengend empfinden. Alles arbeitet vernetzt miteinander: Sprache, Melodie, Rhythmus, Mathematik, Text, Inhalt, aufeinander achten und sich synchronisieren, Bewegung und Koordination, Kreativität, Systematik, Emotionen, das Ertragen von Kritik und letztendlich das Überwinden von Hemmungen und der Angst vor Blamage. Wir vollbringen Höchstleistungen beim gemeinsamen Singen!